Heizungsförderung 2026 in Wien und Niederösterreich
Bis zu 100 % der Kosten gefördert – Bundes- und Landesförderungen können zum Teil kombiniert werden.
Die Umstellung von fossil befeuerter Heizung auf erneuerbare Systeme wird in Österreich nach wie vor kräftig gefördert. Ziel ist die Reduktion der Treibhausgasemissionen um 48 % gegenüber 2005 bis 2030. Dafür stehen auch 2026 Budgetmittel im dreistelligen Millionenbereich zur Verfügung.
Je nach Situation und Wohnort sind Förderungen von bis zu 100 % der förderfähigen Kosten möglich – und Bundes- und Landesförderungen können kombiniert werden.
Bundesförderung: Kesseltausch 2026
Für private Ein-/Zweifamilienhäuser und Reihenhäuser
Wer seine alte Heizung auf ein erneuerbares System umstellt, kann folgende Förderbeträge erhalten:
- Holz/Pellets/Hackgut: bis zu € 8.500
- Wärmepumpe: bis zu € 7.500
- Bonus für Tiefenbohrung oder Brunnenanlage (Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe): zusätzlich € 5.000
- Fördersatz: maximal 30 % der förderfähigen Kosten
Die Bundesförderung ist mit Landesförderungen kombinierbar.
Mehr dazu: Kesseltausch Ein-/Zweifamilienhaus oder Reihenhaus | Sanierungsoffensive
Bundesförderung: Sauberes Heizen für Alle
Einkommensbezogene Förderung
Für einkommensschwächere Haushalte gibt es eine eigene Förderung mit besonders hohen Fördersätzen:
- Fördersatz: bis zu 100 % der förderfähigen Kosten
- Maximalbetrag: € 37.550
Mehr dazu: Sauber Heizen für Alle 2026 | Umweltförderung
Landesförderung Wien: Errichtung und Umstellung von Heizanlagen
Zusätzlich zur Bundesförderung gibt es in Wien eine eigene Landesförderung für die Errichtung oder Umstellung auf erneuerbare Heizsysteme (Holz/Pellets/Hackgut/Wärmepumpe):
- Fördersatz: maximal 35 % der förderfähigen Kosten bzw. bis zu € 8.000
- Bonus für Tiefenbohrung oder Brunnenanlage: zusätzlich € 4.000
Mehr dazu: Errichtung und Umstellung/Nachrüstung vorhandener Heizanlagen | Stadt Wien

