Luftwärmepumpe (Luft-Wasser Wärmepumpe)
Installation in Wien und Niederösterreich
Luftwärmepumpen, auch Luft-Wasser-Wärmepumpen genannt, sind die kostengünstigste Lösung im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten. Denn Luft gibt es als Wärmequelle überall und kann ohne großen baulichen Aufwand erschlossen werden.
Die Energie in der Umgebungsluft ist überall verfügbar – und dank moderner Invertertechnologie ist ein effizienter Betrieb bis -20°C möglich. Das bedeutet: keine zusätzlichen Energiequellen notwendig.
Was wir oft gefragt werden: „Wie soll das funktionieren, wenn es draußen -15°C hat?“
Unsere Antwort: „Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebungsluft ca. 5–8°C – das funktioniert bei -15°C nach dem gleichen Prinzip wie bei 20°C.“ Gerne erklären wir Ihnen die Einzelheiten im persönlichen Beratungsgespräch.
So installieren wir Ihre Luftwärmepumpe:
Je nach Ihren Wünschen und den örtlichen Gegebenheiten suchen wir gemeinsam den optimalen Aufstellort – unter Berücksichtigung von Schallimmissionen und Schutzzonen.
Unsere Luftwärmepumpen von Viessmann, Stiebel Eltron und alpha innotec gehören zu den leisesten auf dem Markt und können daher auch in dicht besiedelten Wohngebieten bedenkenlos eingesetzt werden. Alle Wärmepumpen erfüllen die Kriterien der staatlichen Förderung und können auf Wunsch mit Kühlfunktion geliefert werden.
Die zwei Varianten der Luftwärmepumpe / Luft-Wasser Wärmepumpe
1. Split-Wärmepumpe

Bei der Split-Wärmepumpe sind die Komponenten des Kältekreises räumlich getrennt: Verdampfer, Verdichter und Expansionsventil befinden sich im Außengerät, das Kältemittel zirkuliert über eine Kältemittelleitung zur Inneneinheit, welche die gewonnene Energie dem Heizungswasser übergibt und so nutzbar macht. Regelung, Umwälzpumpe und Sicherheitseinrichtungen sind ebenfalls in der Inneneinheit untergebracht.
Der energiegewinnende Teil wird außerhalb des Gebäudes montiert, meist auf einem Betonsockel. Das bei der Abkühlung der Außenluft anfallende Kondenswasser kann in einen Abfluss eingeleitet oder zur Versickerung gebracht werden.
Besonders geeignet ist diese Variante zur Althaussanierung, da nahezu keinerlei Bauaufwand nötig ist – die Gartengestaltung bleibt unangetastet. Aber auch im Neubau, Objektbau und für Kleingartenhäuser ist diese Heizform sehr beliebt.
Vorteile im Überblick:
- Einfache Nachrüstung von Bestandsgebäuden
- Gartengestaltung bleibt unberührt
- Niedrigere Anschaffungskosten
- Minimaler Montageaufwand
2. Monoblock-Wärmepumpe

Bei der Monoblock-Wärmepumpe sind alle Komponenten der Energiegewinnung in einem Gehäuse vereint. Die Verbindungsleitung zur Inneneinheit – die nur noch Umwälzpumpe und Regelung enthält – ist bereits wasserführend. Da kein Kältemittel ins Gebäudeinnere gelangt, kann das besonders effiziente und umweltschonende Kältemittel R290 (Propan) eingesetzt werden.
Propan hat die Wärmepumpentechnologie entscheidend weiterentwickelt: Vorlauftemperaturen von bis zu 70°C machen den Einsatz auch in Bestandsgebäuden mit Radiatoren möglich – mit Jahresarbeitszahlen, die früher nur mit Tiefenbohrung oder Grundwasser-Wärmepumpen erreichbar waren.
Die Geräte sind über gedämmte Luftkanäle oder Luftschläuche mit der Außenluft verbunden. Durch ausgeklügelte Luftführung und Dämmung entstehen nur minimale Schallemissionen – ideal für dichte Siedlungsgebiete. Eine genaue Planung ist hier unerlässlich, am besten vor Baubeginn.
Vorteile im Überblick:
- Gesamte Energiegewinnung innerhalb der Gebäudehülle
- Minimale Schallemissionen
- Einsatz von natürlichem Kältemittel R290 (Propan) möglich
- Hohe Vorlauftemperaturen auch für Bestandsgebäude mit Radiatoren
- Kondenswasser kann bedenkenlos in den Abfluss eingeleitet werden

